
 Einsteiger Elektrosegler mit geringem Gewicht und 1.50m Spannweiter, der über zwei Achsen gesteuert wird.

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Spannweite | Länge | Tragflächeninhalt | Graupner Nr. | Preis |
1500mm | 825mm | 26,7dm² | 4543 | € 85.- |



 Der PIT ist klein und putzig - 1.50m Spannweite, fertig bespannt und nur Seitenruder, da ist nicht viel zu machen. Servobrettchen rein, Servos drauf und Motor eingeschraubt - fertig ist das Ding. Drei Stunden sind eine realistische Bauzeit, wenn man überhaupt so lange braucht. Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend, ich kann nichts aussetzen. Alles ist so, wie es sein sollte. Zum Glück gibt es auch wieder ein schön großes Poster mit dem Bauplan, dass habe ich bei so manch anderen neueren Graupner Fliegern vermisst.



 Zwei Graupner C261 Servos auf das Servobrettchen geschraubt, reicht. Mehr als ein Seitenruder und ein Höhenruder ist ja eh nicht anzusteuern. Alternativ kann man natürlich z.B. auch Hitec HS-55/56 nehmen, ein größeres Servo, wie C341 oder HS-81, da wird es dann schon zu eng.
Als Motor empfiehlt Graupner einen Speed 500 Torque, meine Antwort darauf: Nein (obwohl ich mit dem Speed 500 BB Torque schon gute Erfahrungen gemacht habe). Lieber ein Kontronik Dancer Pro (HET Typhoon) mit a) Swing 3000 und 8x2/3 SC und alternativ b) Swing 3000 LiPo mit 3xX-Cell 1400 jeweils mit 20x11cm (7.5x4.3") (bzw. 22x11cm durch den HM-Spinner) Cam Folding Prop Luftschraube. Da der Kontronik (HET) Außenläufer super-leicht ist, müssen 30 Gramm Bleigewichte vorne rein. Schade, dass Gewicht ist eigentlich nicht notwendig. Da hilft es auch nichts, den Akku so weit wie möglich nach vorne zu schieben.
Im Stand zieht er ganz ordentlich, verbraucht bei der LiPo-Zelle etwa 14A, was knapp am Limit der X-Cell ist, aber im Flug dürften die Werte sowieso runtergehen. Der Regler wird hinter dem Akku verstaut und der Empfänger (Simprop Scan 7) kommt unter das Servobrettchen.



 Der PIT ist ein Einsteiger-Segler, dass merkt man am einfachen Flugverhalten. Einfach heißt aber nicht gleich fad. Der PIT ist nämlich erstaunlich wendig, für ein Seitenrudermodell und Kunstflugeinlagen sind möglich (natürlich nicht zu extrem und nichts, was Querruder bräuchte). Thermiktauglich dürfte er sein, leider wurde mein PIT erst im Spätsommer/Anfang Herbst fertig, da waren dann keine Thermikflüge mehr möglich. Ich rechne aber mit einer guten "Thermikfähigkeit". Die ersten paar Landungen bin ich stets zu hoch reingekommen, denn wo sind die hochstellbaren Querruder? Nicht da und die Flächenbelastung ist auch sehr gering.
Mit den 8xSanyo 2/3 SC und dem Kontronik Dancer Pro geht zwar nicht wirklich die Post ab, aber der Segler steigt gut weg und erreicht doch ganz ordentliche Geschwindigkeiten. Durch den geringen Strombedarf sind Motor-an-Flüge jenseits der 5 Minuten locker drin. Die LiPo-Variante ist mein eindeutiger Favorit, bei Motorlaufzeiten von acht Minuten sind deutlich spritzigere Flüge drin, als mit den 8-Zellen . Damit geht er schneller, als mit der 2/3 SC und man kann ihn ewig bei der Landung ausschweben lassen. Toll!
Die LiPo-Variante kommt auf 815g Gesamtgewicht, dass ergibt 30,5g/dm² Flächenbelastung. Damit kann der Flieger extrem langsam geflogen werden.
Der Kontronik-Motor und der Regler kosten im "Pack" 110 Euro, dazu kommen noch 3x10 Euro für den X-Cell Akku. Insgesamt für Brushless und LiPo ein Antrieb mit hervorragendem Preis/Leistungsverhältnis, der ideal zu dem Flieger passt. Zudem sind die Motorlaufzeiten schön hoch. Alternativ kann man leichtere Kokam-Zellen nehmen, die X-Cell sind aber deutlich robuster.


 Einfach und leicht zu fliegen, schön und entspannend für zwischendurch und schnell aufgebaut - der ideale Feierabendflieger. Vor allem die Kombination aus dem "kleinen" Brushless-Außenläufer und dem LiPo-Akku hat einen ganz besonderen Reitz. Schnell ins Auto, kurz ne Runde fliegen und entspannen - das kann er perfekt.
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